Ein Sesselofen entsteht

Klimaschutz und Holz

„Der Schutz des Klimas ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit“, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf seiner Homepage. Und weiter heißt es: „Deutschland setzt beim Klimaschutz vor allem auf den zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz.“

Auch die Deutsche Umwelthilfe kommt zu den selben Schlüssen: „Generell steht fest: Die Wärmewende kann nur gelingen, wenn der Wärmebedarf reduziert und erneuerbare Energien eingesetzt werden. Neben Solar- und Geothermie zählt hierzu auch (feste) Biomasse – also Holz.“

Holz verbrennt CO2-neutral
Für den Schutz des Klimas von entscheidender Bedeutung ist also die vermehrte Nutzung regenerativer Energien, unter anderem des Brennstoffs Holz. Denn Holz ist ein klassischer Biobrennstoff. Er verbrennt klimaneutral. Das bedeutet, dass beim Verbrennen von Holz die CO2-Bilanz ausgeglichen ist. Denn Holz braucht zum Wachsen Sonnenenergie und Kohlendioxid (CO2). Letzteres holt sich der Baum aus der Luft, aus dem Wasser und aus den Nährstoffen. Er speichert es und gibt das COerst bei der Verrottung oder Verbrennung wieder an die Atmosphäre ab. Und zwar genau die Menge an Kohlendioxid (CO2), die er zuvor aus der Umwelt aufgenommen hat und während seines gesamten Wachstums gebunden hat. Auch wenn das Holz nicht verbrannt wird, sondern im Wald verrottet, gelangt dieselbe Menge COwieder in die Atmosphäre.

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